Das Haus In Der Ferne
Ausstellung von Donka Dimova (Triptychon) & Julian Elbers (Fotografien)

Donnerstag, 24. September 2026
18 Uhr Eröffnung der Ausstellung
19 Uhr Vortrag und Diskussion
Eintritt frei
Ev. Kirchengemeinde Oberneuland
Tabeasaal Gemeindehaus
Hohenkampsweg 6, 28355 Bremen
Ausstellung geöffnet bis 31.10.2026
Heimat, Hoffnung und das Leben in unserer Stadt
Jede Stadt hat ihre vertrauten Wege – und ihre blinden Flecken. Manche Geschichten begegnen uns täglich, andere bleiben hinter Fassaden verborgen. Doch was wissen wir eigentlich über die Menschen, die in derselben Stadt leben und doch eine ganz andere Wirklichkeit erfahren?
Die Veranstaltung findet am 24. September ab 18 Uhr im Gemeindehaus Oberneuland statt. Im Mittelpunkt stehen ein großformatiges Triptychon mit Fotografien von Julian Elbers sowie eine Hörstation mit poetischen Texten von Donka Dimova.

Bulgarien, Bremen, Gröpelingen
Die Ausstellung und der Vortrag richten den Blick auf Lebensrealitäten im Bremer Westen – auf Menschen, die aus Bulgarien nach Bremen gekommen sind, auf ihre Hoffnungen, Herausforderungen und Zukunftsträume. Das Haus wird dabei zum Sinnbild: für Schutz und Geborgenheit, für den Wunsch nach Zugehörigkeit und für die Hoffnung auf ein Leben in Würde. Zur Vernissage spricht Donka Dimova, Politikwissenschaftlerin und Autorin. Als langjährige Bildungs- und Sozialberaterin in Gröpelingen kennt sie die Lebensgeschichten vieler Familien aus nächster Nähe.
Triptychon
Die Fotografien stammen aus der visuellen Forschung Seitenflächen (2025) von Julian Elbers, Fotograf und Filmemacher aus Bremen. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit den Wechselwirkungen von Stadt, Architektur und sozialem Wandel in Gröpelingen. Seine Bilder erzählen nicht von spektakulären Ereignissen, sondern vom Alltäglichen, das wir oft übersehen.

Vielfalt Stadt
Im Anschluss an den Vortrag folgen poetische Lesungen und eine offene Gesprächsrunde. Die Ausstellung versteht sich nicht als fertige Antwort, sondern als Einladung zum Dialog: über Migration, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Frage, wie wir einander in einer vielfältigen Stadt begegnen.
Spenden für Spiele mit Sprache e.V. willkommen.