about

Freier Filmemacher und Medienpädagoge
mail [at] julianelbers.de

Foto: Jumana, Bremen-Gröpelingen 2021

seit 2020
Studium M.A. Kunst- und Filmwissenschaft, Universität Bremen, Schwerpunkt: Dispositive von Kino in öffentlichen Räumen

seit 2018
selbstständig als Video- und Fotokünstler, Auftragsarbeiten für diverse Kunst- und Kulturinstitutionen sowie die Universität Bremen

seit 2020
Leitung der Videowerkstatt Gröpelingen, Projekt von Europa Zentral / Kultur Vor Ort e.V. durch eine Förderung des Amts für soziale Dienste Bremen Mitte West 

2017 – 2020
Studium B.A. Kunst-Medien-Ästhetische Bildung & Kulturwissenschaft, Schwerpunkte: Filmwissenschaft, Mediale Subalternität und Videografie als ethnografische Methode

Foto: Maryam, Bremen-Gröpelingen 2021

2019 – 2021
Referent für Kunst und Kultur des AStA der Universität Bremen, i.d.Z. Gründung des landesweiten Asten-Bündnisses zum Start des Bremer Kultursemestertickets

2019
Gründungsmitglied des gemeinnützigen aRaum e.V. zur Förderung der jungen Kunstszene in Bremen

2018 – 2019
Referent für Nachhaltigkeit des AStA der Universität Bremen, i.d.Z. Kuration und Durchführung der mehrwöchigen Film- und Vortragsreihe »Alternative Perspektiven zur Nachhaltigkeit« im Kommunalkino City 46

2018 – 2019
Seminarleitung »Kulturraum für alle«, Institut für Kunstwissenschaft-Filmwissenschaft-Kunstpädagogik der Universität Bremen, Schwerpunkt: Vermitteln von Fähigkeiten der Videoproduktion als Methode der Ästhetischen Forschung

wk_002, 7.016 x 4.960 px, Live Visual 2021

2013 – 2017
Medienpädagogische Jugendarbeit, Gründungsmitglied und Vorstand des gemeinnützigen Presseklub Oberhausen e.V., anerkannter Träger der freien Jugendhilfe

seit 2011
Teilnahme an Workshops, Summer Schools und Austauschprogrammen zu den Themen intersektionale Diskriminierung, Lohnarbeit, Kolonialismus, Rassismus, Faschismus, soziale Stadtplanung, Veranstaltungsmoderation und Videokunst

seit 2005
Produktion von Kurzfilmen und multimedialen Rauminstallationen, diverse Auszeichnungen, Festivalscreenings und Ausstellungsteilnahmen

Faisal

Für Faisal, Bodybuilder und Logistikarbeiter im größten trimodalen Güterverkehrszentrum Europas, durfte ich einige Fotos zur Veröffentlichung in seinem Instagram-Profil machen. Die Aufnahmen sind auf der Kap-Horn-Straße an den Bremer Industriehäfen entstanden.

Reisendes Freiluftkino

Foto: Leon Branko

Zum Thema „Globale Nachbarschaften“ habe ich die Konzeption und Durchführung des Reisenden Freiluftkinos in Bremen-Gröpelingen verantwortet. Das Freiluftkino wird als Kooperation zwischen dem gemeinnützigen Stadtteilverein Kultur Vor Ort e.V., dem Digital Impact Lab und dem Seminar „Filmvermittlung in öffentlichen Räumen“ am Institut für Kunstwissenschaft-Filmwissenschaft-Kunstpädagogik der Universität Bremen realisiert. Letzteres habe ich zusammen mit der Kunstvermittlerin Henrieke Neelen angeleitet.

Das Stört Mich

Im Rahmen des dreitägigen Kooperationsworkshops zwischen der Gesamtschule West und dem Quartiersbildungszentrum Morgenland haben die Teilnehmer*innen im Alter von 15 bis 16 Jahren eine Reportage über Müll in Gröpelingen angefertigt. Das Projekt wurde vom Stadtteilbeirat Bremen-Gröpelingen im Rahmen der Jugendbeteiligung Gröpeln statt Grübeln gefördert.

„Wenn über Gröpelingen in den Medien berichtet wird, dann geht es immer wieder um Probleme und um Müll auf den Straßen. Wir haben eine spannende Dokumentation gemacht, die auch Jugendliche zu Wort kommen lässt und neue Einblicke mit mehr Vielfalt gibt. Darin zeigen wir den Zuschauer*innen auch die schönen Seiten von Gröpelingen, damit sie ihre Vorurteile einmal kurz wegwerfen können.“

Cultural Citizenship vs Reproduktion von Hochkultur

Zum Thema „Kunst – Vermittlung – Kritik“ habe ich einen kurzen Überblick zu aktuellen kritischen Positionen im Feld der Kunstvermittlung und kulturellen Bildung gegeben. Nach dem Vorstellen von sechs Positionen aus dem vornehmlich deutschsprachigen Raum schließen sich eigene Überlegungen von mir zu einem emanzipatorischen und diskursorientierten Verfahren als werkstatt-orientiertes Arbeiten im Sinne der Cultural Citizenship an.

Ztreet

Ausgangspunkt für das Drehbuch und die szenische Arbeit war das Vermitteln der Methode der Ethnofiction. Die Teilnehmenden haben sich darin geübt, eine Person zu verkörpern, die sowohl ähnliche Erfahrungen wie die Teilnehmenden selbst gemacht hat als auch Erfahrungen, die selber miterlebt wurden. Auf dieser Grundlage wurden eigene Charaktere, Konflikte und Biografien entwickelt und ausgeformt.

Entscheidet sich Kaan dazu, Kunst zu seiner Karriere zu machen? Oder stattdessen ein loyaler Freund zu bleiben und weiter seiner illegalen Passion zu folgen? Ein Kurzfilm von fünf Kindern und Jugendlichen der Videowerkstatt Gröpelingen über das Erwachsenwerden, Freundschaft und Graffitti.

Die Kinder vom Liegnitzplatz

Der Liegnitzplatz ist der Ort, an dem die Kinder den Großteil ihrer Freizeit verbringen. Eigentlich ist der Alltag ohne die Erwachsenen dort gut – wären da nicht der Müll, die Ratten und die viel zu schnellen Autos. Dieses Jugendvotum wurde erstellt mit freundlicher Unterstützung des Beirates Gröpelingen aus Mitteln der Kinder- und Jugendbeteiligung.

Interactive Visuals

Die interaktive Videoinstallation konnte am 8. November 2020 beim Festival Feuerspuren in Bremen-Gröpelingen bespielt werden. Livevideomaterial wird mittels Kontrastabgleich in eine dreidimensionale Landschaft überführt, zusammen mit diversen Effekten animiert und auf der Rückprojektionsfläche ausgegeben.

Der Saxophonlehrer

Für das Gründermagazin https://made-in-gröpelingen.de durfte ich den Saxophonlehrer und Berufsmusiker Frank Schöttl kennenlernen und fotografisch portraitieren.

Der Lampenbauer

Für das Gründermagazin https://made-in-gröpelingen.de durfte ich den Lampenbauer Norman Aksoy kennenlernen und fotografisch portraitieren. In seiner Werkstatt fertigt er aus verschiedensten Materialien und vorgefundenen Gegenständen neuartige Lichtobjekte.

Kaffee Stadt Bremen

Für das Seminar „Kaffe Stadt Bremen – Aspekte Einer (De-)Kolonialen Erinnerungskultur“ von Detlev Quintern habe ich das Open Access Journal kaffeestadtbremen.de entwickelt und administriert. Hier sind Forschungen zu den ehemaligen und bestehenden Verflechtungen zwischen Kaffee, Kolonialismus und der Stadt Bremen veröffentlicht.

7 Hours Ostendorp

Kompletter Audiomitschnitt meines siebenstündigen DJ-Sets. Die Geschwindigkeit steigert sich langsam und lädt zunächst zu entspannten Gesprächen, später dann zum Tanzen ein.

Vati

Arrangement aus Found Footage Videomaterial, Visuals und Text. Ein Ereignis aus der Kindheit wird zum Mittelpunkt für die Auseinandersetzung mit den eigenen Erinnerungen und damit, wie sie das Leben beeinflussen. Gezeigt im Rahmen der Ausstellung „Vati“ im aRaum Bremen.

Jair Cabrera

Jair Cabreras weltbekannte Fotografien zeigen Gewaltdelikte und gesellschaftlichen Alltag in der Millionenstadt Mexiko City. Im Rahmen meines Workshops „Filmfest Jugendreporter*innen“ beim FilmFest Osnabrück durfte ich die Produktion dieses Fotofilms von Lara Canovai medienpädagogisch begleiten.

Denn König Fußball regiert die Welt

Fußball verbindet viele Menschen – sportlich, sozial und politisch. Doch was passiert abseits des Stadions und was machen eigentlich diese „Ultras“?

Mit diesen und vielen weiteren Fragen sind Luca Marie Beranek und ich ins Feld gestartet, um zum Thema „Stadtethnografie“ zu forschen. Das Ergebnis ist ein ethnografischer Fotofilm über die linke Fußballfanszene von Werder Bremen.

Radweg – Windschatten

Für Julius Füg, Tonmeister und Initiator des Composer Slams, durfte ich eine akustische Version von „Windschatten“ seines Bandprojekts „Radweg“ in Ton und Bild festhalten.

„Und es wird stürmisch, weil sich der Radweg wieder mal aufteilt. Du schaust nach vorn und ich schau Dich an – in Deinem Windschatten, in der Mittagssonne, im Sonnenuntergang.“

Warum Pfingstakademie

Den Wegfall der Hauptförderung für die jährliche Pfingstakademie politische Bildung im WannseeFORUM habe ich zum Anlass genommen, Stimmen, Meinungen und Eindrücke vor Ort zu sammeln und zusammenzustellen.

Ti De

Alfred Ehrhardt war Fotograf und Filmemacher, konnte jedoch im nationalsozialistischen Deutschland seine als „entartet“ bezeichnete Kunst nicht weiter realisieren. In seinem Exil im Wattenmeer vor Neuwerk widmete er sich den Kontrasten, Formen und ästhetischen Strukturen dieses im stetigen Wandel befindlichen Lebensraums.

Was hörst Du, wenn Du Dir eine Muschel ans Ohr hälst? Das Meeresrauschen? Henrieke Neelen und ich forschten filmisch zum Wattenmeer bei Dangast und stießen dabei auf die Geschichte von Pu Schröder – Anarchist und Wattsegler.

Unsere Bilder sind keine Fotografien, die den Bruchteil einer Sekunde einfrieren, sondern Videos, die die Illusion der Bewegung erzeugen. Sie betonen betonen, dass Bewegung immer stattfindet. Ein Wechsel der Gezeiten. Zwischen Ebbe und Flut. Tide.
Die Verschiedenartigkeit des Watts bricht sich in der Individualität einer jeden Muscheln. Und wenn ich ganz genau hinschaue, dann sehe ich vielleicht auch hier die Muscheln tanzen.

Refugee Talks Blog

Für die Veranstaltungsreihe „Refugee Talks“ in Kooperation mit Theater Arbeit Duisburg habe ich das Corporate Design entwickelt. Für das mehrsprachige Blog refugeetalks.de (deutsch, arabisch, englisch) habe ich für die sechs beteiligten Performance-Kollektive Administrations-Accounts zum Einstellen von Inhalten über den Browser und eine eigene Smartphone-App realisiert.

Und jetzt schaukel

Videomitschnitt der vom Zeitmaul Theater Bochum entwickelten Performance zum Thema Migration. Aufgeführt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Refugee Talks“.

https

Wie kann ich einen Moment in seiner von mir erlebten Gänze konservieren und gleichzeitig reproduzierbar machen?

Vielleicht eine URL: „https:// …“?

72 Stunden

Performance und Mehrkanalvideoinstallation in der ehemaligen JVA Magdeburg. Entstanden zusammen mit Max Rummel im Rahmen des Festivals der Freien Kunstszene „Sinnlichkeit“. Organisiert vom Magdeburger Kulturanker e.V..

Wiederholungstäter in Gruppentherapie

Jugendphänomen Erschöpfung: Was ermüdet uns und warum machen wir trotzdem weiter? Was ist “gute” Arbeit und woher kommt der eigene Stress?

Im Workshop “Jung, dynamisch, erschöpft” thematisieren 13 Jugendliche und junge Erwachsene ihre persönlichen Probleme im alltäglichen Spannungsfeld zwischen Leistungsdruck und Selbstverwirklichung. Kurz danach versetzt sich der Seminarleiter und Politologe Andy Kleinert in die Rolle seiner Teilnehmer vor unserer Kamera – ich habe ihm die gleichen Fragen gestellt, die er seinen Teilnehmern stellte.

Andreas Kleinert sagt: “Wenn ich mir wünschen könnte, was ich Jugendlichen mitgebe, dann wäre es, dass die Welt veränderbar ist.”

Entstanden im Rahmen der Pfingstakademie des WannseeFORUM Berlin.

Gardinen

Die mediale Rauminstallation „Gardinen“ bewegt sich auf der Grenze zwischen Kunst und Betrachtung. Das Konzept rückt sowohl den Zuschauer als auch den Moment als planbare Zufallskomponenten in den Mittelpunkt des Gesamtwerks.

Realisiert zusammen mit Max Rummel im Rahmen des Festivals der Freien Kunstszene „Mystique“. Organisiert vom Magdeburger Kulturanker e.V… Prämiert im Rahmen des Deutschen Jugendmedienpreises.

Politische Bildung

Was bewegt junge Menschen dazu, sich politisch zu engagieren? Und welche Bedeutung spielt die Pfingstakademie im WannseeFORUM in diesem Zusammenhang?

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